Aufstellungsbrett
Sehen, was hinter einem Thema wirklich wirkt
Manchmal wissen wir ganz genau, was unser Problem ist – und trotzdem verändert sich nichts.
Wir drehen uns in den gleichen Situationen im Kreis, erleben immer wieder ähnliche Konflikte, fühlen uns blockiert oder merken, dass uns etwas zurückhält, ohne wirklich greifen zu können, wo die eigentliche Ursache liegt.
Genau hier kann die Arbeit mit dem Aufstellungsbrett eine faszinierende Möglichkeit sein, sichtbar zu machen, was bisher im Verborgenen lag.
Was ist ein Aufstellungsbrett?
Ein Aufstellungsbrett – auch Systembrett oder Familienbrett genannt – ist eine Form der systemischen Aufstellungsarbeit.
Mit Figuren, Symbolen und unterschiedlichen Positionen werden Personen, Beziehungen, Situationen, innere Anteile oder auch bestimmte Lebensthemen auf einem Brett dargestellt.
Dabei geht es nicht darum, eine Situation einfach nur nachzustellen.
Das Spannende beginnt oft erst dann, wenn wir betrachten:
- Wer steht wo?
- Wer schaut wen an?
- Wer steht außerhalb?
- Wer ist sehr nah – oder auffällig weit entfernt?
- Was steht zwischen zwei Personen?
- Wer trägt vielleicht etwas, das eigentlich gar nicht zu ihm gehört?
Plötzlich bekommt etwas, das bisher nur als Gefühl vorhanden war, eine sichtbare Form.
Was kann sich auf dem Brett zeigen?
Eine Aufstellung kann Hinweise darauf geben, welche Dynamiken hinter einem Thema wirken.
Das können zum Beispiel sein:
- wiederkehrende Beziehungsmuster
- unbewusste Rollen innerhalb einer Familie
- Loyalitäten und Bindungen
- Themen aus dem Herkunftssystem
- Nähe und Abgrenzung
- übernommene Verantwortung
- innere Konflikte
- Ängste und Blockaden
- Glaubenssätze
- nicht ausgesprochene Konflikte
- das Gefühl, für jemand anderen etwas tragen zu müssen
- Situationen, in denen wir immer wieder auf dieselbe Weise reagieren
- berufliche oder finanzielle Blockaden
- Schwierigkeiten, Entscheidungen zu treffen oder den eigenen Weg zu gehen
Eine besondere Stärke des Aufstellungsbrettes liegt darin, dass etwas, das vorher kompliziert oder unübersichtlich erschien, plötzlich von außen betrachtet werden kann.
Du bist nicht mehr mitten im Problem.
Du kannst es anschauen.
Und genau dadurch kann sich Deine Wahrnehmung verändern.
Hinter dem sichtbaren Problem liegt oft ein anderes Thema
Vielleicht lautet Dein Thema:
„Warum kann ich mich nicht entscheiden?“
Doch in der Aufstellung zeigt sich möglicherweise ein Konflikt zwischen Deinem eigenen Wunsch und einer tiefen Loyalität gegenüber Deiner Familie.
Vielleicht fragst Du:
„Warum komme ich beruflich nicht weiter?“
Und auf dem Brett wird sichtbar, dass ein Teil von Dir nach vorne möchte, während ein anderer Teil Sicherheit sucht oder an etwas Altem festhält.
Oder Du fragst:
„Warum gerate ich immer wieder in ähnliche Beziehungen?“
Und plötzlich wird ein Beziehungsmuster sichtbar, das sich möglicherweise schon viel länger durch Dein Leben zieht.
Genau deshalb liebe ich die Arbeit mit dem Aufstellungsbrett:
Wir beschäftigen uns nicht ausschließlich mit dem offensichtlichen Problem.
Wir schauen dahinter.
Was erwartet Dich in der Arbeit mit dem Aufstellungsbrett?
An diese Wochenenden lernst Du das Aufstellungsbrett nicht nur theoretisch kennen.
Wir arbeiten praktisch damit.
Du lernst unter anderem:
- wie Du ein Thema für eine Aufstellung formulierst
- welche Figuren und Symbole Du einsetzen kannst
- wie Personen, Gefühle, innere Anteile und Themen aufgestellt werden können
- was Positionen, Abstände und Blickrichtungen ausdrücken können
- wie Du Fragen innerhalb einer Aufstellung stellst
- wie Du Dynamiken und wiederkehrende Muster erkennst
- wie Du hinter das ursprüngliche Problem schauen kannst
- wie Veränderungsmöglichkeiten auf dem Brett entwickelt werden können
- wie sich unterschiedliche Positionen und Lösungen anfühlen und darstellen lassen
Dabei werden wir mit verschiedenen Themen und Aufstellungen arbeiten und miteinander üben.
Denn das Aufstellungsbrett versteht man am besten nicht durch Theorie – sondern indem man erlebt, was passiert, wenn ein inneres Bild plötzlich vor einem auf dem Tisch steht.
Für wen sind diese Wochenenden geeignet?
Diese Seminare sind für Dich geeignet, wenn Du …
- … die Aufstellungsarbeit kennenlernen möchtest.
- … bereits mit Menschen arbeitest und eine weitere Methode für Deine Arbeit kennenlernen möchtest.
- … Zusammenhänge nicht nur verstehen, sondern sichtbar machen möchtest.
- … lernen möchtest, wie man hinter ein Problem schaut.
- … Dich für Familien-, Beziehungs- und Lebensthemen interessierst.
- … mit Glaubenssätzen, inneren Anteilen oder emotionalen Themen arbeitest.
Oder wenn Du das Gefühl kennst:
„Da steckt doch noch etwas anderes dahinter.“
Genau dieses „Dahinter“ wollen wir an diesen Wochenenden entdecken.
Wenn das Unsichtbare sichtbar wird, kann sich etwas verändern.
Das Aufstellungsbrett gibt uns die Möglichkeit, Abstand zu gewinnen, Zusammenhänge anders wahrzunehmen und neue Blickwinkel entstehen zu lassen.
Manchmal braucht es dafür keine langen Erklärungen.
Manchmal braucht es nur ein Brett, einige Figuren – und den Mut, wirklich hinzuschauen.
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Hinweis: Dieses Seminarangebot wird von Body-Emotion-Soul-Healing, einem eigenständigem Gewerbe von Christine Wostruha, geführt.


